Dienstag/Mittwoch, 17.09.-18.09.2019

2 Tagesfahrt ins Waldecker Land Bad Arolsen, Bad Wildungen, Kellerwald, Kloster Haina und Kaiserstadt Fritzlar

Ap.: Bernhard Beining 02522-831565
       Wolfgang Haschke 02522-2706
Kosten: 155€/Person im DZ.EZ.- Zuschlag 18€ bei 40 Teilnehmern
(Fahrt, Ü/F, Eintritte, Führungen, Abendessen)
Gelegenheiten zum Mittagessen

 

08.00 Uhr Busabfahrt ab Hallenbad, Weitkampweg 1

 

Anmeldungen erforderlich bis 01.08.

 

Bad Arolsen

 

Die erste Station ist der Kurort Bad Arolsen, einst Residenzstadt des früheren kleinen Fürstentums Waldeck und Pyrmont. Die Altstadt wurde nach barocken Plänen angelegt, ausgerichtet auf das einstige Machtzentrum, das repräsentative Schloss mit seinem Park im englischen Stil.

 

Das Schloss selbst ist in einer Dreiflügelanlage breit angelegt, die sich zu einem weiten Platz hin öffnet.

Seine Anlage folgt augenfällig dem Vorbild der des Schlosses von Versailles.

 

Bei unserer Führung sehen wir das barocke Treppenhaus, und viele mit Wandteppichen, Möbeln und Gemälden prachtvoll ausgestattete Repräsentationsräume.

 

Essen im nahegelegenen Restaurant „Schlossgarten“  Danach geht es weiter nach Bad Wildungen.

 

arholsen-schlossgarten.de
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Bad Wildungen

 

Der Ort hat seinen Ursprung auf zwei einander gegenüberliegenden Bergkuppen. Auf der einen, der höheren, entstand um 1200 eine Burg des damaligen Landesherrn. Nach deren Niedergang wurde an seiner Stelle das Schloss Friedrichstein errichtet

 

Gegenüber wuchs der Ort Nieder-Wildungen heran, der im Jahr 1242 die Stadtrechte erhielt. In seinem Zentrum befindet sich die spätgotische Stadtkirche. Die Kirche gilt als eine der schönsten Hallenkirchen im hessischen Raum. Eine der größten Sehenswürdigkeiten, das kunst­geschichtlich bedeutsame Altarbild des Conrad von Soest, das 1403 fertiggestellt wurde. Es gilt als ein Hauptwerk des Meisters.

 

Die Altstadt und die oben erwähnte Stadtkirche erleben wir in einer 1 ½- stündigen Führung.

 

 

Nach dem Einchecken im Hotel besteht bis zum Abendessen noch die Möglichkeit zu einem Bummel.

 

Mittwoch 18.09

Kloster Haina

 

Am zweiten Tag geht es zunächst auf eine knapp einstündige Fahrt zum ehemaligen Zisterzienserkloster Haina. Der Weg führt entlang des Nationalparks durch die malerisch schöne Landschaft des Kellerwaldes.

 

Die Kirche zählt aufgrund der gotischen Ausmalung zu den bedeutendsten frühgotischen Baudenkmälern in Deutschland.

ev-kirchengemeinde-haina
ev-kirchengemeinde-haina

Mit dem Bau der Klosterkirche im frühgotischen Stil wurde 1216 begonnen, nach zisterziensischer Regel zunächst unter Verzicht auf jegliche Ausschmückungen. Abgeschlossen wurden die Arbeiten erst im Jahr 1328. Die späteren Bauphasen im 13. und 14. Jdt. zeigen, dass man sich an die überkommenen Regeln nicht mehr so streng hielt und einige Schmuckelemente, etwa ornamentale, in Grau gehaltene Glasmalereien einfügte, von denen sich Reste bis heute erhalten haben. Aus dem 14. Jahrhundert stammen die kunsthistorisch bedeutenden gotischen Ausmalungen.

 

Nach Einführung der Reformation löste der Landesherr die Abtei 1533 auf und richtete hier ein Hospital für die arme Landbevölkerung ein, das von den Erträgen aus dem alten Klosterbesitz unterhalten wurde.

 

rurality.de heina
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Haina ist auch der Ort, aus dem namhafte Künstler stammen. Ansässig war hier u.a. die Künstlerfamilie Tischbein. Zu ihren bekanntesten Mitgliedern gehörte der 1751 geborene Maler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, der Goethe mehrfach porträtierte. Sein Geburtshaus ist erhalten geblieben.

goethezeitportal.de
goethezeitportal.de

 

 

 

 

 

 

Wissenswertes über Tischbein und seine Familie vermittelt vor Ort die „Präsentation Tischbein“, die besucht werden kann, wenn nach der ca. 1 ½- stündigen Führung durch Klosterkirche und Kreuzgang noch genügend Zeit bleibt.

 

Fritzlar

 

Sodann geht es zur Weiterfahrt nach Fritzlar, das etwa zur Mittagszeit erreicht wird. Nach dem Mittagessen in einem Bistro-Restaurant am Marktplatz beginnt die Führung durch die Altstadt und den Dom.

 

Fritzlar Dom Tilmann Wikipedia
Fritzlar Dom Tilmann Wikipedia

Die Attraktion Fritzlars ist das gut erhaltene mittelalterlich geprägte Stadtbild mit zahlreichen Fachwerkhäusern, dem Dom und Stiftskirche St. Peter und den Türmen an einer weitgehend intakt gebliebenen Stadtmauer.

 

Hier gründete Bonifatius‘ Nachfolger, der Hl. Abt Wigbert, an dem Frideslar genannten Ort (Ort des Friedens) um 723/724 eine St. Peter geweihte Kirche und ein Benediktinerkloster mit einer Schule. In der Folgezeit entwickelte sich das Kloster zu einem bedeutenden Zentrum kirchlicher und weltlicher Gelehrsamkeit.

 

Der Wohlstand prägte mit seinen teils stattlichen Bürgerhäusern deutlich das Bild der Stadt. Viele sakrale und zivile Gebäude sind erhalten geblieben. Dies macht die Stadt zu einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit. Hervorzuheben sind die mächtige spätromanische / frühgotische Stiftskirche St. Peter, der von repräsentativen Bürgerhäusern umstandene Marktplatz, das Rathaus, das zu den ältesten seiner Art in Deutschland gehört, das sog. Hochzeitshaus, die starke in weiten Teilen noch erhaltene Stadtmauer mit ihren Türmen u.v.m.

 

Der Rundgang und die Führung durch den Dom und die Altstadt dauert ca. 1½ Stunden.

 

Danach geht es auf die Heimfahrt nach Oelde.