Freitag 08.04.  neuer Termin

Halbtagesfahrt nach Warendorf

 

Anmeldung erforderlich bis 10.03.
Ap.: Bärbel Schenk Tel. 017682153384
       Werner Bretz    Tel. 02522-834901

 

Kosten: 26 €     (Fahrt, Eintritte, Führungen)
                          Gelegenheit zum Abendessen

 

12.45Uhr  Busabfahrt ab Hallenbad, Weitkampweg 1

 

13.30Uhr Westpreußisches Landesmuseum in Warendorf im ehemaligen Franziskanerkloster, Klosterstr. 21

 

a) Sonderaufstellung „unten“ (max. 20 Personen je Gruppe) und
b) Dauerausstellung „oben“ mit Führung (max.20 Personen je Gruppe

Cadinen. Des Kaisers Kunst und Kitsch

 

Als finanzkräftiger Mäzen, der prestigeträchtige und lukrative Staatsaufträge zu vergeben vermochte, nahm Kaiser Wilhelm II. erheblichen Einfluss auf die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ihm wird jedoch ein konservatives Kunstverständnis zugeschrieben, das den jüngeren Kunstströmungen der Moderne skeptisch bis feindlich gegenüberstand.

 

Im westpreußischen Ort Cardinen nordöstlich von Elbing nahm Wilhelm II 1904 mit der „Königlichen Majolika- und der Terrakotta- Werkstatt“ seine eigene Gründung vor und bestimmte zudem als künstlerischer Direktor der Manufaktur die Auswahl der Künstler sowie der Motive die Motive der keramischen Produkte.

 

Die Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseums erörtert den Einfluss des kaiserlichen Geschmacks auf das in Cadinen hergestellte Kunsthandwerk und verhandelte das wilhelminische Kunstverständnis am Beispiel der künstlerischen Keramik zwischen den Polen „ Kunst und Kitsch“

 

In der Dauerausstellung führt ein historischer Parcours durch Stationen der westpreußischen Geschichte. Er beleuchtete die kulturelle und politische Bedeutung des Deutschen Ordens und zeigt, wie später der florierende Ostseehandel für Hansestädte wie Danzig oder Elbing zur Grundlage großen Wohlstands wurde. Der Pfad führt weiter zu Friedrich dem Großen, der die Provinz 1772 seinem Herrschaftsebereich eingliederte, und über die für die für die Region besonders einschneidenden Reglung des Versailler Vertrages bis zum nationalsozialistischen Vernichtungskrieg und – als einer seiner verheerenden Konsequenzen- zur Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung.