Dienstag, 30.04.2019

Tagesfahrt nach Goslar und Hahnenklee

47 gut aufgelegte Teilnehmer starteten um 7:00 Uhr bei vielversprechendem Frühlingswetter. Pünktlich um 10:30 Uhr wurden wir von unseren sehr guten Führern begrüßt und zum großen Hauptsaal in der Kaiserpfalz geleitet. Anhand der eindrucksvollen Wandgemälde wurde uns erklärt, welche Bedeutung Goslar mit seinem berühmten Rammelsberg für die deutschen Kaiser und die deutsche Geschichte hatte. Auch die Ausstellungsräume im Untergeschoss waren sehr imponierend. Anschließend ging es in 2 Gruppen durch die winkeligen Gassen in die mittelalterliche Altstadt und waren erstaunt, was für alte Bausubstanz hinter unscheinbaren Fassaden anzutreffen ist. Der Rathausplatz mit seinem Glockenspiel und den Buden, die dort wegen der Walpurgisnacht aufgebaut waren, füllte sich mehr und mehr. Auch so manche verkleidete Hexe war zu sehen. Nach dem Mittagessen im Restaurant „Butterhanne“ in der Altstadt starteten 34 Teilnehmer zur weiteren Erkundung auf eigene Faust. Einige machten eine hochinteressante Tour mit der Bimmelbahn durch die Altstadt. Die anderen 13 Teilnehmer zog es derweil zum ehemaligen Erzbergwerk Rammelsberg – wie Goslar, ebenfalls Unesco-Weltkulturerbe. Der sehr kompetente Führer vermittelte einen spannenden Überblick über die besondere Bedeutung des dortigen Bergbaus über die Jahrtausende.

 

Gemeinschaftlich ging es dann zum nahen Hahnenklee, wo wir die einzige norwegische Stabkirche auf deutschem Boden sehr fachkundig erklärt bekamen. Ein kurzer Weg zum Grab des bekannten Berliner Komponisten Paul Lincke rundete das vielseitige Tagesprogramm ab. Die Rückfahrt verlief bei günstigen Wetter-u. Verkehrsverhältnissen fast „wie im Fluge“ in gut 2,5 Stunden.

 

Wolfgang Haschke