Donnerstag, 18.07.2019

Tagesfahrt nach Münster, Führung im Rüschhaus in Nienberge, im Erbdrostenhof und in der früheren Dominikanerkirche mit dem Pendel - anschließend Altstadtbummel

49 Teilnehmer erlebten bei gutem Wetter einen Tag ganz im Zeichen des berühmten Baumeisters Johann Conrad Schlaun, der das idyllische Rüschhaus in Nienberge für sich selbst erbaut hatte und das ab 1826 für 20 Jahre zum Zuhause der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff wurde. Seit 1936 ist es Museum. Hier entstand auch ihr Hauptwerk „Die Judenbuche“. Die Führung in 2 Gruppen war sehr informativ.

 

Nach dem Mittagessen im Traditionsgasthaus Großer Kiepenkerl am Spiekerhof in Münster konnten wir endlich, nach jahrelang erfolglosen Bemühungen, im Rahmen einer Führung den Erbdrostenhof mit dem berühmten Festsaal als Glanzstück kennen lernen.

 

Daran schloss sich eine Führung in 3 Gruppen in der benachbarten ehemaligen Dominikanerkirche an, wo uns anhand des von Gerhard Richter der Stadt Münster geschenkten Pendels mit den 2 grauen Doppelspiegeln die Erdbewegung anschaulich sichtbar gemacht wurde. Dieses Pendel ist ein großartiges Symbol dafür, dass sich die Erde unbeeindruckt von allen Aufregungen in der Welt um sich selbst dreht. Gerhard Richter sei Dank.

 

Die verbleibende Zeit bis zur Rückfahrt um 19:00 Uhr nutzte jeder für sich, um das Geschehene und Gehörte zu verarbeiten.

Bericht und Bilder T.Elbracht